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Im April 1991 hat die Bolivienkommission der Diözese Hildesheim ein Konzept für den "Dienst für Frieden und Versöhnung" verabschiedet. Der Dienst in Camiri findet der seine Grundlagen unter anderem in:
Der Dienst ist freiwillig. Er soll die Partnerschaftsarbeit mit Bolivien durch personellen Austausch intensivieren. Die Freiwilligen
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Foto: Martin Irmer, 2002
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sollen ein Zeichen der Solidarität mit den Armen setzen,
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sollen den Menschen in Bolivien begegnen und ihre Kultur kennen lernen,
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sollen am Leben der bolivianischen Kirche teilnehmen und
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sollen Frieden und Gerechtigkeit fördernde Einsichten gewinnen und weitertragen.
Die Tätigkeitsfelder richten sich nach den Erfordernissen vor Ort und nach den Interessen der Freiwilligen. Die halbe Arbeitszeit wird in sozialcaritativen Einrichtungen geleistet. Der andere Schwerpunkt liegt in der Mitarbeit im Kinder- und Jugendzentrum "San Auktor", sowie in der Unterstützung und Mitarbeit der verbandlichen Gruppen.
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Anforderungen an Freiwillige
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Grundvoraussetzungen
Grundsätzlich können sich katholische Frauen und Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren bewerben, die ihre Motivation für den Dienst aus dem christlichen Glauben und ihrem Engagement in der Kirche und den Mitgliedsverbänden des BDKJ beziehen.
Sie benötigen keine besonderen beruflichen Qualifikationen. Wichtig aber ist, dass sie vor Dienstantritt gute Kenntnisse der spanischen Sprache haben, damit die Verständigung im Einsatzort ohne Probleme möglich ist. Ebenso wird erwartet, dass sie sich mit den kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen Boliviens vertraut machen. Physische Gesundheit und Belastbarkeit wie auch psychische Ausgeglichenheit sind unerlässliche Voraussetzungen.
Eine Gesundheitsbescheinigung vom Arzt wird erwartet.
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Foto: CBASA, 2005
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Anforderungen am Einsatzort
Die Freiwilligen sind bereit, das Projekt an ihrem Einsatzort nach Kräften in Zusammenarbeit mit den bolivianischen Partnern zu unterstützen und voranzubringen. Erwartet wird ebenso, dass sie bereit sind, sich aktiv auf das Gemeinwesen in Camiri einzulassen. Sie machen wichtige Erfahrungen, die sie für die Partnerschaft zur Verfügung stellen sollen. Während des Einsatzes sollten wenigstens fünf Rundbriefe für die Mitglieder des Solidaritätskreises geschrieben werden. Dadurch soll der Kontakt zum Solidaritätskreis sicher gestellt werden.
Zwischen dem Träger und den Freiwilligen findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt. Dazu gehören auch ein Zwischenbericht und ein ausführlicher Abschlussbericht über die Arbeit in Camiri, in deutscher und spanischer Sprache.
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Anforderungen nach dem Einsatz in Bolivien
Nach dem Einsatz sollen die Freiwilligen mindestens zwei Jahre lang ihre Erfahrungen in die Partnerschaftsarbeit in Braunschweig, in den Bolivienarbeitskreis, in Gruppen und Verbände und - wenn möglich - darüber hinaus im Sinne von Multiplikatoren bzw. Multiplikatorinnen hineintragen.
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Begleitung der Freiwilligen
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Der Förderverein "Camiri" e.V., Braunschweig, ist, mit Unterstützung der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Hildesheim, verantwortlich für die Begleitung der Freiwilligen. Neben persönlichen Begleitungsgesprächen - auch mit den Verantwortlichen in Camiri - vor, während und nach dem Dienst gilt Folgendes:
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vor dem Einsatz
Dem Einsatz gehen verpflichtend voraus: ein zehntägiger Kurs bei fid (Freiwillige Internationale Dienste) sowie die Teilnahme an BDKJ-Veranstaltungen und Mitarbeit im Bolivienarbeitskreis. Darüber hinaus wird besonderer Wert auf die sprachliche Vorbereitung gelegt.
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während des Einsatzes
Die Freiwilligen nehmen während des Einsatzes in Camiri an mindestens zwei (Reflexions-)Treffen aller Dienstleistenden in Bolivien teil. Diese Treffen liegen in der Verantwortung der Koordinatoren für die Partnerschaft in Bolivien. Ebenso bietet fid ein Zwischenseminar an.
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nach dem Einsatz
Eine Auswertung und Nachbereitung der Dienstzeit erfolgt mit dem Vorstand des Förderverein "Camiri" e.V..
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Foto: Martin Irmer, 2003
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Der Dienst dauert 12 Monate, er beginnt am 1. August und endet am 31. Juli. Die Dienstzeit beinhaltet eine vierwöchige Eingewöhnungszeit und Zeit zur Reflexion und Nachbereitung am Ende der Dienstzeit in Bolivien. Anerkannte Kriegsdienstverweigerer können nach § 14b des Zivilgesetzes den Dienst auf ihre Zivildienstzeit anrechnen lassen.
Die Kosten der Krankenversicherung (mit Krankenrückholung), Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, vorbereitende Kurse, Impfungen und Reisekosten übernimmt der Träger (Einzahlungen in die Rentenversicherung können nicht übernommen werden). Ebenso stellt der Träger eine Wohnung zur Verfügung. Die Kosten für den Lebensunterhalt erbringen die Freiwilligen über einen "Solidaritätskreis", den sie vor dem Dienst aus Personen in ihren Gemeinden, Gruppen oder Verbänden bilden. Dadurch werden ein verstärktes Interesse am Einsatz und eine bessere Rückbindung der Freiwilligen an ihren Verband, ihre Gemeinde oder Jugendarbeit erwartet.
Die Freiwilligen bewerben sich für den "Sozialen Dienst für Frieden und Gerechtigkeit" in Camiri/Bolivien schriftlich beim Förderverein "Camiri" e.V. mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Foto, Bericht zur Motivation, etc.).
Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. November eines Jahres.
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Michael Czech
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Postanschrift:
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Förderverein "Camiri" e.V.
c/o Michael Czech
Franke-und-Heidecke-Straße 7
38126 Braunschweig
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Telefon:
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0551 / 28 98 57 20
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Fax:
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0551 / 28 98 57 19
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eMail:
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info@camiri.org
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