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Am 28. Februar 1995 wurde ein Partnerschaftsvertrag der katholischen Jugend Braunschweig - dieses ist der Bund der  Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bezirk Braunschweig und das  Katholische Jugendbüro Braunschweig - mit verschiedenen Kinder- und  Jugendverbänden in der bolivianischen Stadt Camiri geschlossen. Sehr  schnell entwickelte sich aus den gemeinsamen Interessen aller  Unterzeichner die Idee, ein deutsch-bolivianisches Kinder- und Jugendzentrum in Camiri zu eröffnen. Dieses sollte zuerst nur Gruppenräume für die  Parntergruppen beherbergen.

Im selben Jahr noch wurde von der  katholischen Jugend Braunschweig ein Haus in Camiri gekauft und seinem  Zweck zugeführt. Finanziert wurde dieses Haus ausschließlich durch  Spenden - und viel bemerkenswerter - durch Aktionen von Kindern und  Jugendlichen aus Braunschweig. So wurden auf Ferienfreizeiten Schuhe  geputzt, Bastelarbeiten verkauft, nach Gottesdiensten Saltenas (Teigtaschen) verkauft, ein Solidaritätsbeitrag zu Veranstaltungen  eingeführt und einiges mehr.

Im Sommer des Jahres 1996 fand eine erste Begegnungsreise von Braunschweig nach Bolivien statt. Auf dieser Reise beschlossen drei Teilnehmer das Nachbarhaus, welches zum Verkauf stand, ebenfalls zu  kaufen und zu spenden. Dieses Haus sollte Gruppenleiterinnen und  Gruppenleitern für ihre Fortbildung zur Verfügung stehen und  Ferienmaßnahmen ermöglichen. Weiterhin konnte in diesem Haus eine Freiwilligenwohnung eingerichtet werden. Die bolivianischen Partnergruppen wollten gerne auch verschiedene soziale Angebote - wie Nachhilfeunterricht -, gesundheitliche Bildung, Sprachkurse und weiteres - durchführen.

In Braunschweig wurde schnell klar, dass alles dieses wohl kaum ohne  eine gesicherte Finanzierung funktionieren würde. So wurde als Träger des Deutsch-bolivianischen Kinder- und Jugendzentrums "San Auktor" (Centro Boliviano Alema¡n "San Auktor" - CBASA) der  Förderverein "Camiri" e.V. in Braunschweig gegründet. Dieser Verein  wurde in das Vereinsregister beim Amtsgericht Braunschweig im Jahr 1996  unter der Vereinsregisternummer 3795 eingetragen. Vom Finanzamt  Braunschweig Wilhelmstraße erfolgte die Anerkennung der  Gemeinnützigkeit.

Heute trägt der Verein die laufenden Kosten des Kinder- und Jugendzentrums und, zum Teil zusammen mit bolivianischen Institutionen, die Kosten für die Sozialprojekte. Darüber hinaus müssen die Kosten für die  Instandhaltung und den Lohn (inklusive Sozialversicherung) für unseren  Hausverwalter im Deutsch-bolivianischen Kinder- und Jugendzentrums "San Auktor" aufgebracht werden. All dieses wird durch Spendengelder und durch die Mitgliedsbeiträge bestritten. Die Erlöse des EINE-WELT-LADENS fließen ebenfalls in die Finanzierung ein.